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20.01.2010 Humane Papillomviren auch in Brusttumoren entdeckt
In der aktuellen Untersuchung wendeten die Australier ein verfeinertes Analyse-Verfahren an, um Tumoren der Brustdrüse auf das Vorhandensein von HP-Viren zu überprüfen. Hierfür entnahmen sie Genproben aus den Geschwülsten von 27 Brustkrebs-Patientinnen und analysierten diese auf die DNA von Humanen Papillomviren. Bei Studienteilnehmerinnen, die an einer Brustkrebs-Vorstufe der Milchgänge (duktales Karzinom) erkrankt waren, identifizierten sie in 39% der Fälle krebsauslösende HP-Viren. In den Proben von Frauen, die eine bereits eine Krebserkrankung der Milchgänge hatten, fanden die Forscher in 21% der Fälle HP-Viren, die als besonders krebserregend eingestuft werden. Zusätzlich beobachteten sie typische Auffälligkeiten in den Gewebeproben, die bei HP-infizieren Zellen auftreten wie etwa einen „Heiligenschein" um den Zellkern. „Mit der aktuellen Untersuchung konnten die Studienautoren einen eindeutigen Nachweis für so genannte Hochrisiko-HPV-Typen in Proben von Tumoren der Brustdrüsen liefern. Inwieweit eine HPV-Impfung, die vor Gebärmutterhalskrebs schützt, dann auch manche Formen von Brustkrebs wird verhindern können, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen, wenn sich viele Mädchen und Frauen gegen HP-Viren haben impfen lassen", kommentiert der Präsident des BVF. Weitere Meldungen zum Thema:
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