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24.09.2009 HIV-Test der Mutter kann Ungeborenes schützen
Eine Auswertung von Schwangerschaftsdaten HIV-infizierter Mütter aus München und Berlin hatte gezeigt, dass ein Drittel der Frauen erst durch den routinemäßigen HIV-Test ihres Frauenarztes von der Infektion erfahren hatte. Dieses Wissen sei jedoch Voraussetzung, um die sehr erfolgreichen Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung treffen zu können, erklärte Gingelmaier. Aufgrund einer Behandlung der Schwangeren mit sogenannten antiretroviralen Medikamenten steckt sich inzwischen nicht mehr knapp jedes vierte, sondern noch nicht einmal mehr jedes hunderte Kind an. In Deutschland wünschen sich heute viele HIV-infizierte Frauen bewusst ein Kind, weil sich ihre Lebensperspektive durch neue Medikamente extrem verbessert hat. Dennoch ist eine solche Schwangerschaft wesentlich komplizierter. Deshalb sollten betroffene Frauen in einem spezialisierten Zentrum betreut werden und auch dort entbinden. Mehr Informationen unter www.hiv-info.de Weitere Meldungen zum Thema:
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