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26.08.2009

Raucherentwöhnungsprojekt für Schwangere braucht neue Geldgeber

Manche Frauen brauchen Unterstützung, wenn Sie das Rauchen aufgrund einer Schwangerschaft plötzlich aufgeben müssen. Bislang existierte eine telefonische Beratungsstelle, deren Finanzierung nun ausläuft.

Nikotinkonsum während der Schwangerschaft birgt erhebliche gesundheitliche Risiken für Mutter und Kind, weswegen auf das Rauchen besser früher als später verzichtet werden sollte. Über einen Zeitraum von drei Jahren hatten Hamburger Krankenkassen ein Modellprojekt finanziert, welches Schwangere in ihren Bemühungen, das Rauchen aufzugeben, unterstützte. Dabei war die Erfolgsquote mit knapp 50 Prozent ähnlich hoch wie bei Raucherentwöhnungskursen für Nicht-Schwangere.

Dass die telefonische Beratung ein gutes Angebot für Frauen und junge Eltern war, sie sich vielleicht schämen in einen Raucherentwöhnungskurs zu gehen, betont der Vizepräsident der Ärztkammer Hamburg, Klaus Schäfer. Zugleich bedauert er das Ende des Projektes „Pateras" (Proaktive Telefonberatung Rauchen und Schwangerschaft - Säuglingszeit) sehr. „Rauchen in der Schwangerschaft ist äußerst schädlich für Mutter und Kind. Aus ärztlicher Sicht ist jede Hilfe zu begrüßen, die dazu führt, dass junge Mütter das Rauchen aufgeben", so der Kammervize. Er hofft nun, dass sich nach Ende der Modellphase doch noch eine dauerhafte Möglichkeit der Finanzierung findet, wie das Ärzteblatt mitteilt.



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