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05.01.2007

Harnwegsinfektion kann zu Blutvergiftung führen

Eine Harnwegsinfektion ist eine Entzündung der ableitenden Harnwege. Zu den ableitenden Harnwegen zählen neben den Nierenbecken die Harnleiter, die Harnblase und die Harnröhre. Auslöser einer Harnwegsinfektion sind in der Regel aufsteigende Bakterien, die sich in den Harnwegen vermehren und eine Entzündungsreaktion auslösen.

Die häufigsten Anzeichen eines Harnwegsinfekts sind Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen und starker, häufiger Harndrang bei meist nur geringen Urinmengen. Je nach Art des Erregers kann aber auch übel riechender, eitriger Ausfluss aus der Harnröhre auftreten. In selteneren Fällen findet sich Blut im Urin.

Aus einer verschleppten Harnwegsentzündung entwickelt sich außerdem in manchen Fällen eine Blutvergiftung. Unter einer Blutvergiftung, korrekter auch als Sepsis bezeichnet, versteht man eine Überschwemmung des Organismus mit Bakterien und Eitererregern. Sie kann als Komplikation von allen bakteriellen Infektionskrankheiten auftreten. Dabei breitet sich die Entzündung aus, die Erreger gelangen über das Blut in den gesamten Körper. Betroffene Patienten geraten so in einen lebensbedrohlichen Zustand. Eine Harnwegsinfektion sollte deswegen immer ernst genommen und konsequent behandelt werden. Oftmals kommen Antibiotika zum Einsatz. Vorbeugend sollten Frauen auf ausreichendes Trinken von mindestens zwei Litern täglich achten. Dunkler oder gar riechender Urin zeigt in den meisten Fällen einen Flüssigkeitsmangel an.


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