Frauenärzte im Netz

Aktuelle Meldungen


10.08.2009

Schwangerschaft: Ballaststoffe und Bewegung bekämpfen Verstopfung

Vollwertige Kost, ausreichende Trinkmengen und körperliche Bewegung tragen bei werdenden Müttern dazu bei, Verstopfungen abzuwenden. „In der Regel ist Verstopfung eine harmlose aber lästige Beschwerde während der Schwangerschaft und kann durch natürliche Anregung der Darmaktivität gelindert werden", meint Dr. König, Vizepräsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). „Bei entsprechenden Problemen kann der Verzehr von Leinsamen, Weizenkleie oder indischen Flosamenschalen, welche als Füll- und Quellstoffe die Darmperistaltik anregen, hilfreich sein. Zuvor sollten diese jedoch gut angequollen werden und zusätzlich muss viel getrunken werden, damit kein gegenteiliger Effekt gefördert wird." Schwer Verdauliches und Blähendes wie Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse sollten dagegen besser gemieden werden, um Bauchschmerzen vorzubeugen.

Abführmittel (Laxantien) sollten als letztes Mittel der Wahl und nur unter ärztlicher Aufsicht zur Darmentleerung eingesetzt werden. „Laxantien reizen den Darm und bewirken eine vermehrte Durchblutung des kleinen Beckens. Die geförderte Darmbewegung kann sich auf die Gebärmutter übertragen und dann im schlimmsten Fall Früh- oder Fehlgeburten auslösen", warnt der Gynäkologe.

Über 40% der Frauen klagen im Verlauf ihrer Schwangerschaft über Symptome von Verstopfung bzw. Obstipation, also einer seltenen Abgabe eines zu harten Stuhls. Darmentleerungen, die nur alle drei Tage stattfinden, können während dieser Zeit jedoch durchaus normal sein. Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft führen zu einer Entspannung der glatten Muskulatur des Darms und einer verlängerten Durchlaufzeit im Verdauungstrakt. Als weitere Ursachen begünstigen Bewegungsmangel und veränderte Essgewohnheiten eine Darmträgheit.



Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Schwangere Frauen gesucht

Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.

zum Artikel...

Bei Zweifel an Brustimplantaten an Operateur werden

Erste Anlaufstelle beim Verdacht auf minderwertige Brustimplantate des Hersteller Poly Implant Prothèse PIP ist der Arzt, der die Implantate eingesetzt hat.

zum Artikel...

Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung

Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.

zum Artikel...

Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung

Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/

zum Artikel...

Schwanger ab 35

Je später eine Schwanger- schaft geplant wird, desto wichtiger ist die körperliche Gesundheit der Frauen und ihr Lebensstil.

zum Artikel...

"Frauenkrankheiten" von A bis Z

Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...

zum Artikel...

Kosmetische & ästhetische Korrekturen

Viele Frauen möchten sich operativ verändern. Zu bedenken ist, dass kosmetische Eingriffe an einem gesunden Körper durchgeführt werden, ihn unwiederbringlich verändern
und Risiken bergen.

zum Artikel...

Sexualität - Das erste Mal

Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.

zum Artikel...

Pille vergessen - und jetzt?

Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.

zum Artikel...

Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?

Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.

zum Artikel...