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31.07.2009

Krebsgefahr durch Solarien höher eingeschätzt

Von Solarien geht nach Experteneinschätzung eine eben so große Krebsgefahr wie etwa von Zigaretten aus. Wer sich noch vor seinem 30. Lebensjahr regelmäßig der UV-Strahlung künstlicher Sonnenbänke aussetzt, erhöht sein Hautkrebsrisiko um 75 Prozent, warnt die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC). Die größte Gefahr im Laufe des Lebens zu erkranken besteht somit für Kinder oder junge Erwachsene.

Zudem haben Untersuchungen auch einen Zusammenhang zwischen Bräunungsgeräten und Krebserkrankungen des Auges ergeben. Daher stufte die Agentur Solarien und andere UV-Bräunungsgeräte in die höchste Krebsrisiko-Kategorie ein, wie die Fachzeitschrift „The Lancet Oncology" (Bd. 10, S. 751) berichtet.

Damit werden Solarien als „krebserregend" bewertet. Bislang waren sie nur als „wahrscheinlich krebserregend" eingestuft worden. Nunmehr wird die Gefahr von Solarien aber auf eine Stufe mit der Gefahr von Zigaretten oder Asbest gestellt. Die internationalen Experten der IARC beraten die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Eine standardisierte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs wird von allen gesetzlichen Krankenkassen für Versicherte ab dem Alter von 35 Jahren im Zwei-Jahres-Rhythmus angeboten. Sollten Sie Auffälligkeiten an sich bemerken, können Sie auch Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin dazu befragen.



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