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03.08.2009 Frauenärzte: Verhütungspillen werden immer verträglicher
Niedrig dosierte Mikropillen - also Präparate aus Äthinylöstradiol und einem Gestagen - sind sehr sicher und können beispielsweise Blutungsstärke und -dauer verringern. „Um den Empfängnisschutz zu gewährleisten, unterdrücken diese Kombinationspillen ähnlich - wie bei einer Schwangerschaft - die Reifung einer Eizelle sowie den Eisprung, verschließen die Gebärmutter gegenüber Spermien und verhindern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut", erläutert Dr. Albring. Seit kurzem gibt es eine Kombinationspille, die ihre östrogene Wirkung mit demselben Hormon erzielt, das auch vom weiblichen Organismus produziert wird und gut verträglich ist. „Die Pille enthält eine biologische Vorstufe des körperidentischen Östradiols, welches im Verdauungstrakt zu Östrogen umgewandelt wird", beschreibt der Gynäkologe. Weiterhin gibt es die Minipille, die kein Östrogen enthält. „Vorteile der östrogenfreien Pille sind beispielsweise, dass sie in der Stillzeit eingenommen werden kann oder auch für Frauen geeignet ist, die bestimmte Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen - beispielsweise stark rauchen", meint Dr. Albring. Bis zum 20. Geburtstag übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die Kosten für die Pille. Werden die Hormone zur Behandlung von Erkrankungen wie zum Beispiel Akne oder schmerzhafter Regelblutung angewendet, werden die Kosten ebenfalls von der GKV übernommen. Weitere Meldungen zum Thema:
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