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11.08.2009 Studie: Zusammenhang zwischen Metabolischem Syndrom und Brustkrebsrisiko
Unter dem Metabolischen Syndrom versteht man ein Krankheitsbild, welches sich aus vier Komponenten zusammensetzt, die gegenseitig in Wechselwirkung stehen. Dabei handelt es sich um das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-Störungen und Insulinresistenz. Jede dieser Einzelerkrankungen für sich stellt schon ein Risiko für Gefäßerkrankungen dar - treten diese Erkrankungen jedoch in Kombination auf, verstärken sie sich gegenseitig. In früheren Untersuchungen wurde bereits beobachtet, dass bestimmte Aspekte eines Metabolischen Syndroms mit einer Risikoerhöhung für Brustkrebs verbunden sein können wie beispielsweise Übergewicht bzw. Adipositas. Die aktuelle Studie wollte nun überprüfen, ob das komplette Syndrom mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang steht. In die Untersuchung gingen die Daten von 4.888 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren ein, die keine diabetische Erkrankung aufwiesen. Über den Zeitraum von acht Jahren traten 165 Brustkrebsfälle auf. Unter diesen Patientinnen fanden sich überdurchschnittlich viele, bei denen drei bis fünf Jahre zuvor die Diagnose „Metabolisches Syndrom" gestellt wurde. Die Auswertung zeigte auch, dass einzelne Aspekte dieser Erkrankung mit einer Risikoerhöhung für Brustkrebs einhergingen wie etwa erhöhte Blutzucker- oder Blutfettwerte oder ein gesteigerter diastolischer Blutdruck. Jedoch hatte ein Metabolisches Syndrom, welches bei der Eingangsuntersuchung festgestellt wurde, keinen Einfluss auf das spätere Brustkrebsrisiko. Weitere Meldungen zum Thema:
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