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15.07.2009 Gebärmutterhalskrebs: neue Erkenntnisse bei Therapie im Frühstadium
An der Universität von Leipzig wurde ein Operationsverfahren bei Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) überprüft, welches offenbar eine schonendere Behandlung der Patientinnen ermöglicht und gute Erfolge erzielt. Dabei handelt es sich um die so genannte mesometriale Resektion (TMMR). Bei dieser Methode orientieren sich die Mediziner am Ausbreitungsverhalten von Tumoren des Gebärmutterhalses, welches offenbar entwicklungsbiologischen Grundlagen folgt. Demnach dehnt sich der Krebs nicht wahrlos im unteren Beckenbereich bei Frauen aus, sondern wächst in Gewebsstrukturen, deren Zellen entsprechend der Krebszellen den gleichen entwicklungsbiologischen Ursprung haben. Bei dieser Operation werden dann nur jene Strukturen entfernt, die aus eben diesen Anlagen während der Embryonal- und Fetalentwicklung entstanden sind. Der Vorteil ist, dass anatomische Strukturen, die nicht zu dieser Einheit gehören (z.B. Harnblase, Enddarm und angrenzende Nerven), bei einer OP belassen werden können, da sie nicht von der Tumorausdehnung betroffen sind. Auf der anderen Seite kann der Krebs allerdings auch Gewebe befallen, das vom Tumorgeschehen weiter entfernt ist, aber dieser entwicklungsbiologischen Einheit zugehörig ist. Prof. Michael Höckel und seine Kollegen überprüften das TMMR-Verfahren bei 212 Patientinnen und erzielten sehr positive Ergebnisse. Die Studienautoren betonen, dass in dieser Behandlungsmethode ein großes Potential liegen könnte. Weitere Meldungen zum Thema:
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Leipziger Wissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden die Operationsmethode bei Gebärmutterhalskrebs künftig zu verbessern, indem sie sich bei der Therapie stärker an der Tumorausbreitung orientieren.


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