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24.06.2009 Immer mehr Frauen sterben durch Rauchen an Krebs
Grund für den erheblichen Anstieg der weiblichen Opfer ist nach Ansicht der Statistiker, dass die Frauen im Rahmen der Emanzipation in den vergangenen Jahrzehnten mehr zu Zigaretten griffen. Dies sei gesellschaftlich immer mehr akzeptiert worden. „Die Anzahl der rauchenden Frauen hat deutlich zugenommen, deshalb steigen auch die Krankheiten", sagte der Statistiker Thomas Graf. 2007 starben insgesamt 43 005 Menschen an Krebs der Atemwege, das sind 657 mehr als im Jahr zuvor. Bezogen auf je 100 000 Einwohner starben damit 2007 in Deutschland 52 Menschen an Lungen-, Bronchial-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs. Im regionalen Vergleich war die Sterblichkeit im Saarland und in Sachsen-Anhalt mit 76 und 66 Sterbefällen je 100 000 Einwohner am höchsten. In Baden-Württemberg und Bayern starben mit jeweils 39 je 100 000 Einwohner dagegen bundesweit die wenigsten Menschen. Während das Durchschnittssterbealter bei Frauen 2007 bei rund 80 Jahren lag, starben Frauen mit einer für das Rauchen typischen Krebserkrankung im Schnitt zehn Jahre früher. Auch bei Männer sank das Sterbealter von 73 auf 70 Jahre. Laut Statistik rauchten die Deutschen 2008 täglich 240 Millionen Zigaretten, das sind 141 Millionen weniger als noch im Jahr 2000. Dagegen verdoppelte sich der Verbrauch von Zigarren und Zigarillos im gleichen Zeitraum auf 14 Millionen Stück pro Tag. Zudem nahm der tägliche Konsum von Feinschnitt-Tabak von 35 Tonnen auf 60 Tonnen zu und der Konsum von Pfeifentabak stieg von zwei Tonnen auf fünf Tonnen pro Tag an. Weitere Meldungen zum Thema:
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