Aktuelle Meldungen
|
03.09.2009 Vitamin-Mangel fördert bakterielle Scheideninfektionen
Hintergrund der Untersuchung um die Medizinerin Lisa Bodnar war zu überpüfen, ob Vitamin-Mangelzustände bei der Ausbildung einer bakteriellen Vaginose von Bedeutung sind, da sie sich negativ auf ein intaktes Immunsystem auswirken könnten. Als bakterielle Vaginose wird eine krankhafte Veränderung des Scheidenmilieus durch die verstärkte Besiedlung des Bakteriums Gardnerella vaginalis sowie anderer anaerober Keime und Mykoplasmen bezeichnet. Dabei verschiebt sich das mikrobiologische Gleichgewicht der Vagina zu Ungunsten der Milchsäurebakterien, wodurch Beschwerden wie Hautreizungen und Schmerzen ausgelöst werden. In der Studie wurden die Vitamin-D-Spiegel von 469 Frauen in der Frühschwangerschaft untersucht, sowie deren Scheidenmilieu. Die Daten wurden mit Hilfe von Blutuntersuchungen und vaginalen Abstrichen gesammelt. Bei der Auswertung zeigt sich, dass etwa 41% der untersuchten Schwangeren an einer bakteriellen Vaginose litten und gegenüber den gesunden Frauen tatsächlich einen verminderten Vitamin-D-Status aufwiesen. Ebenso wurde deutlich, dass eine bakterielle Scheideninfektion umso seltener vorlag, je günstiger der Vitamin-D-Spiegel bei den werdenden Müttern war. „Die Untersuchung erhärtet die Vermutung, dass ein Vitamin-D-Mangel und eine dadurch bedingte negative Beeinflussung des Immunsystems für die Ausbildung einer bakteriellen Vaginose eine Rolle spielt. Trotz dieser Studienergebnisse würden wir jedoch noch nicht soweit gehen, Schwangeren oder Frauen mit Kinderwunsch hohe Vitamin-D-Dosen zu empfehlen. Wichtiger erscheint es uns darauf hinzuweisen, dass eine gesunde Ernährung - auch bereits im Vorfeld der Schwangerschaft - wichtig ist", betont der Gynäkologe. Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit
|
Selbstuntersuchung der Brust
|
Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?
|
Schwangere Frauen gesucht
|
Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung
Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/ |
"Frauenkrankheiten" von A bis Z
|
Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung
|
Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals
|
Sexualität - Das erste Mal
|
Pille vergessen - und jetzt?
|



Frauen mit einem niedrigen Vitamin-D-Status sind häufiger von 

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.
Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.
Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.
Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.
Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...
Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.
Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?
Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.
Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.