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04.06.2009 Anzahl der HIV-Neudiagnosen in Berlin deutlich gestiegen
Anders als bundesweit habe es erneut auch bei Männern eine Zunahme gegeben, teilten die Forscher mit. Zu den Ursachen zählen sie, dass 2007 die Syphilis-Fälle in der Hauptstadt stark gestiegen waren, was die Ansteckung mit HIV erleichtere. Auch bundesweit ist die Zahl der HIV-Neudiagnosen 2008 weiter gestiegen - allerdings langsamer als in den Vorjahren. Bei Männern stagnierte die Zahl. Das RKI betonte, die Meldungen über HIV-Neudiagnosen spiegelten nicht unbedingt das Infektionsgeschehen wider, da lange Zeit vergehen könne, bis eine Ansteckung entdeckt wird. Die Zahlen legen nahe, dass sich nach wie vor homosexuelle Männer nicht ausreichend vor HIV schützen. Dass die Zahlen steigen, führen die Forscher auch darauf zurück, dass die Diagnosemethoden verbessert wurden und mehr Patienten HIV-Tests machen. Nach Zahlen des Instituts von Ende 2008 leben in Berlin etwa 9200 Menschen mit HIV oder Aids. Seit Beginn der Epidemie sind in der Hauptstadt demnach rund 4400 HIV-Infizierte gestorben. Weitere Meldungen zum Thema:
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