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27.05.2009

Verbesserte Versorgung von Inkontinenz-Patienten beschlossen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Versorgungsverbesserung von Patienten mit Harninkontinenz initiiert. Ein spezielles Vertragskonzept, welches zusammen mit den Berufsverbänden der Frauenärzte und der Urologen entwickelt wurde, soll die Versorgungsqualität Betroffener optimieren, parallel soll die Patienten-Aufklärung umfassender gestaltet werden.

Harninkontinenz ist ein Tabuthema. Dabei leiden in Deutschland rund fünf Millionen Menschen unter dieser Krankheit", sagt KBV-Vorstand Carl-Heinz Müller. Weil die Überwindung, mit dem Problem zum Arzt zu gehen, immer noch sehr groß ist, soll verstärkt über das Krankheitsbild und dessen Therapiemöglichkeiten aufgeklärt werden. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit von Hausärzten, Gynäkologen und Urologen sollen die Diagnostik optimiert und die Behandlung weiter ausgebaut und enger vernetzt werden.

Um die Versorgungsqualität bestimmter medizinischer Krankheitsbilder zu verbessern und fachübergreifende Lösungen zu finden, wurde 2005 von der KBV eine Vertragswerkstatt eingerichtet. Über besondere Versorgungsverträge soll eine qualitätsgesicherte Versorgung verschiedener Erkrankungen gewährleistet werden.

Quelle: aerzteblatt.de



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