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14.04.2009 Osteoporose: Mechanismus des Knochenabbaus aufgedeckt
Das entdeckte Eiweiß spielt eine wichtige Rolle bei der Ausreifung der sogenannten Knochenfresszellen. Ähnlich einer Antenne ist das Eiweiß auf der Oberfläche der Zellen empfänglich für bestimmte Signale, die erheblich zum Knochenschwund beitragen. Wird die Eiweißbildung gehemmt - werden die Antennen also nicht „ausgefahren" - waren die Tiere nachhaltig vor Osteoporose geschützt. Selbst bei einem niedrigen Östrogen-Spiegel wurden die Knochenfresserzellen nicht gebildet. „Es ist zwar noch Zukunftsmusik, aber langfristig können so womöglich neue Behandlungsstrategien entwickelt werden", kommentierte der Münsteraner Mediziner und Mitautor der Studie, Prof. Thomas Pap, die Studienergebnisse. Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung in Deutschland, sie trifft im Schnitt etwa jeden Zehnten. Ein besonders großes Risiko haben Frauen in den Wechseljahren, 20 bis 40% von ihnen sind betroffen. Masse, Stabilität und Funktion der Knochen nehmen dabei ab, was oft schmerzhaft ist und die Gefahr von Knochenbrüchen erhöht. Weitere Meldungen zum Thema:
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