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27.03.2009 In Schwangerschaft auf geregelten Schlaf-Wachrhythmus achten
Für Schlafstörungen kann auch der schwangerschaftstypische Eisenmangel verantwortlich sein, der dann häufig mit einem Restless-Legs-Syndrom einhergeht. „Eine Unterversorgung des Körpers mit Eisen kann vom Frauenarzt abgeklärt werden. Spezielle eisenhaltige Präparate können in so einem Fall Linderung verschaffen", rät Dr. König. Viele Schwangere leiden nachts auch vermehrt an Wadenkrämpfen, die sie aus dem Schlaf reißen. „Gegen Krämpfe können Magnesiumpräparate verschrieben werden, die vor dem Zubettgehen eingenommen werden", ergänzt der niedergelassene Frauenarzt. Außerdem ist es bei Schlafproblemen allgemein hilfreich, sich eine angenehme Schlafumgebung und -hygiene zu schaffen. Wichtig sind neben einer bequemen Matratze und angenehmer Bettwäsche auch die Möglichkeiten, den Raum weitestgehend abzudunkeln und vor Lärm zu schützen. Die Raumtemperatur sollte zwischen 14° und 18° Celsius liegen. Ausreichender Schlaf ist bei werdenden Müttern besonders wichtig. „Das individuelle Schlafbedürfnis kann dabei sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und sich im Laufe der Schwangerschaft in die eine oder andere Richtung verschieben", fügt Dr. König hinzu. In der späteren Schwangerschaftsphase - vor allem den letzten drei Monaten - haben Frauen einen besonders schlechten Schlaf, weil körperliche Beschwerden wie Sodbrennen, Rückenschmerzen und der Bauchumfang zunehmen. „Für viele Schwangere ist es günstiger, im letzen Drittel der Schwangerschaft auf der linken Körperseite zu liegen. Für besseren Schlafkomfort sorgt neben dem Kopfkissen auch eins zwischen den Knien und als Stütze im Rücken oder unter dem Bauch." Weitere Meldungen zum Thema: |
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