Aktuelle Meldungen
|
24.03.2009 Verhaltenstherapie psychischer Erkrankungen verringert sexuelle Störungen
Rund zwei Drittel der Teilnehmer mit einer Angststörung oder Depression litten an Sexualstörungen. In mehr als der Hälfte der Fälle profitierten die Patienten von einer erfolgreichen Verhaltenstherapie auch im Hinblick auf ihr Sexualleben deutlich. Dabei steigerte sich die Erektions- und Orgasmusfähigkeit und das generelle sexuelle Interesse nahm zu. Knapp ein Drittel der Teilnehmer berichtete allerdings, dass trotz Therapie sexuelle Probleme weiterhin bestanden. Die genauen Zusammenhänge, weswegen sich sexuelle Störungen (sexuelle Dysfunktion) verminderten, konnte die Studie nicht klären. Vermutungen der Autoren gehen dahin, dass es aufgrund einer positiveren Lebensanschauung oder der gestiegenen Qualität der Intimbeziehung den Betroffenen möglicherweise leichter fällt, zum sexuellen Höhepunkt zu gelangen. Man geht seit längerem davon aus, dass das Ausmaß von Begleiterkrankungen von Menschen mit Panikattacken oder generalisierten Angststörungen erheblich reduziert werden kann, wenn eine psychotherapeutische Behandlung erfolgreich verläuft. Selbst dann, wenn diese anderen Erkrankungen während der Therapie keine direkte Aufmerksamkeit erfahren. Die Studienautoren warnen jedoch davor, aus dieser Untersuchung den Schluss zu ziehen, sexuelle Probleme beim Patienten gar nicht erst anzusprechen. Schließlich lagen bei einigen Patienten die Beschwerden auch nach der Therapie der Angststörung bzw. Depression unvermindert vor. Im Gegenteil: Betroffene sollten künftig noch stärker ermutigt werden, sexuelle Probleme gegenüber dem Psychotherapeuten offen zu artikulieren. Auf der anderen Seite sollten Therapeuten Sexualstörungen als Begleiterscheinung anderer psychischer Erkrankungen mehr Beachtung zu schenken, um besser beurteilen zu können, in welchen Fällen eine zusätzliche sexualtherapeutische oder medizinische Behandlung notwendig ist. Weitere Meldungen zum Thema:
|
Im Fokus
Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit
|
Selbstuntersuchung der Brust
|
Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?
|
Schwangere Frauen gesucht
|
Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung
Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/ |
"Frauenkrankheiten" von A bis Z
|
Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung
|
Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals
|
Sexualität - Das erste Mal
|
Pille vergessen - und jetzt?
|



Eine Verhaltenstherapie bei psychischen Erkrankungen vermag in vielen Fällen, auch das Liebesleben der Betroffenen zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der TU Dresden um Prof. Jürgen Hoyer in einer Untersuchung mit 451 Patienten (TU Dresden / Sexual and Relationship Therapy 24 (2009) 64-73). 


Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.
Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.
Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.
Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.
Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...
Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.
Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?
Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.
Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.