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23.03.2009

Bei Hitzewallungen in den Wechseljahren versuchen die Auslöser zu meiden

Frauen, die unter Hitzewallungen leiden, sollten Situationen und Dinge meiden, welche diese auslösen. „Betroffene können beobachten, welche Faktoren bei ihnen die Symptome hervorrufen und versuchen diese zu vermeiden. Begünstigt wird das Auftreten von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen insbesondere durch Situationen und Umstände, durch sich die Blutgefäße erweitern. Typische Auslöser hierfür können Wärme, Heißgetränke sowie der Genuss von Alkohol oder Koffein sein. Bei manchen Frauen tragen darüber hinaus schwer verdauliche oder stark gewürzte Speisen zu Wallungen bei", erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Auch in Stress- und Belastungssituationen reagieren Frauen empfindlich, weil vermehrt Stresshormone ausgeschieden werden, die den Blutdruck erhöhen, Herzklopfen verursachen und zu Hitzewallungen führen können. Ebenso scheinen Übergewicht und Nikotinkonsum die Problematik allgemein zu fördern.

Um mit Hitzezuständen besser umgehen zu lernen, können Betroffene ihren Organismus ein Stück weit darauf trainieren. „Mit Hilfe von Wechselduschen oder -bädern sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität können die Blutgefäße trainiert und seelische Anspannungen abgebaut werden. Günstig ist ebenfalls Hitzewallungen und Schweißausbrüchen mit Gelassenheit zu begegnen, um die Symptome nicht zu verstärken", rät Dr. Albring. „Neben Ausdauersportarten haben sich das Erlernen von Entspannungsmethoden, wie z.B. autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden bewährt."

Ist durch diese einfachen Maßnahmen keine ausreichende Besserung der Beschwerden zu erzielen oder schränken andere Symptome wie Scheidentrockenheit, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen die Lebensqualität weiter ein, kann die Einnahme von Hormonen sinnvoll sein. Bei entsprechenden Beschwerden sollten Frauen möglichst bald einen Frauenarzt aufsuchen, der in einem ausführlichen Gespräch und nach einer körperlichen Untersuchung die notwendige Therapie mit ihnen abstimmen wird.


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