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17.03.2009

Bei Solarienbesuch in der Schwangerschaft vorsichtig sein

Schwangere sollten hinsichtlich der Bestrahlungsstärke und Besonnungsdauer zurückhaltend sein, wenn sie unter ein Solarium gehen. Die Haut kann unter Umständen unerwartet reagieren. „Die besondere hormonelle Situation in der Schwangerschaft kann bei einigen Frauen zu einer dunkleren Pigmentierung der Haut führen, die sich durch UV-Licht aus Solarien oder Sonnenlicht noch verstärkt. Daneben kann die Haut auch empfindlicher in Form von Hautreizungen oder Sonnenallergie reagieren, als Betroffene es normalerweise gewohnt sind. Während dieser Zeit sollten Schwangere daher lieber vorsichtig mit UV-Licht sein und zunächst einen Versuch starten, um zu sehen wie die Haut reagiert. Auch beim Aufenthalt im Freien ist es besser, sich im Schatten aufzuhalten, denn durch die Sonneneinstrahlung kann an heißen Tagen auch der Blutdruck abfallen, rät Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF).

Bei manchen Schwangeren zeigt sich auch ohne Besonnung eine dunklere Pigmentierung von Leberflecken und Sommersprossen sowie des Bereichs um die Brustwarze. In vielen Fällen kommt es zu einer stärkeren Einfärbung der so genannten Linea nigra, einer Linie, die vom Bauchnabel nach unten führt. „In der Regel verblassen derartige Pigmentveränderungen nach der Geburt aber wieder, wenn die Pigmentierung nicht durch zusätzliche Sonneneinstrahlung gefördert wurde", ergänzt Dr. Albring.



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