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26.02.2009

Berlin: Kein Zuschuss für künstliche Befruchtungen bei Ehepaaren

In Berlin können sich Ehepaare weiterhin keine Hoffnung auf Unterstützung vom Land für eine Kinderwunschbehandlungen machen. Anders als in Sachsen gebe es keine derartigen Pläne, sagte die Sprecherin der Gesundheitsverwaltung, Regina Kneiding. „Wir bedauern sehr, dass es keine bundeseinheitliche Regelung gibt, die es erlauben würde, dass sich alle gesetzlich versicherten Paare eine künstliche Befruchtung leisten können". Angesichts der Haushaltslage in Berlin sei aus Landesmitteln eine Unterstützung aber nicht möglich. „Da müssen die Kassen mit ins Boot."

Sachsen hatte Anfang Februar als erstes Bundesland angekündigt, ab März Verheiratete bei ungewollter Kinderlosigkeit im zweiten bis vierten Behandlungszyklus mit bis zu 1800 Euro zu unterstützen. Seit 2004 werden künstliche Befruchtungen von gesetzlichen Kassen nur noch zur Hälfte und ab der vierten Behandlung gar nicht mehr bezahlt. Dadurch hatte sich die Anzahl der Behandlungen von 105 000 (2003) auf 56 000 (2005) fast halbiert. Im Durchschnitt muss ein Ehepaar rund 1900 Euro pro Behandlungszyklus für eine Reagenzglas-Befruchtung zahlen.



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