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24.02.2009

Depressionen während der Schwangerschaft steigern das Risiko einer Frühgeburt

Schwangere mit Depressionen haben offenbar ein erhöhtes Risiko für Frühgeburten und sollten nicht zögern, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dies ist das Ergebnis einer Studie der Forschungsabteilung der US-amerikanischen Krankenkasse Kaiser Permanente. Dazu wurden 791 Frauen in der 10. Schwangerschaftswoche befragt und das Ergebnis mit dem Ausgang der Schwangerschaft in Beziehung gesetzt.

Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Schwangere mit einer leichten Depression ihr Kind um 60% häufiger vor der 37. Woche zur Welt gebracht hatten. Bei Frauen mit schweren Depressionen war das Risiko sogar mehr als verdoppelt. Ein niedriges Ausbildungsniveau, frühere Probleme mit der Fruchtbarkeit, starkes Übergewicht und Stressereignisse verstärkten diese negativen Auswirkungen.

Möglicherweise könnte Stress ein gemeinsames Merkmal dieser Faktoren sein. Es ist beispielsweise denkbar, dass die Plazenta infolge von Hormonausschüttungen bei Stress geschädigt wird. In jedem Fall sollten Schwangere mit depressiven Symptomen wie anhaltender Freudlosigkeit und Niedergeschlagenheit nicht zögern, einen Psychiater oder Psychotherapeuten aufzusuchen.



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