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27.01.2009 Mediterrane Ernährung mit Nüssen hilft gegen metabolisches Syndrom
Die Wissenschaftler um Dr. Jordi Salas-Salvado von der Universität Rovira i Virgili bildeten drei Patienten-Gruppen. Eine Gruppe sollte sich mit Mittelmeerkost ernähren, die mit einem Liter extra nativem Olivenöl pro Woche angereichert war. Eine zweite Gruppe sollte dieselbe Kost zu sich nehmen, nur statt des Olivenöls zusätzlich pro Tag 30g Nüsse verwenden. Und die dritte Gruppe erhielt sowohl mündliche als auch schriftliche Empfehlungen zur Fettreduktion in der Ernährung. Alle Patienten wurden über ein Jahr lang beobachtet. Das Ergebnis: In der „Olivenöl-Gruppe" nahm das metabolische Syndrom nach einem Jahr um fast 7% ab, in der „Nuss-Gruppe" um fast 14% und in der Gruppe, die sich fettreduziert ernährte, um 2%. Auch wenn bei keinem der Patienten das Gewicht innerhalb des Untersuchungszeitraums deutlich gesunken war, hatte in der „Nuss-Gruppe" der Taillenumfang abgenommen und der Cholesterinspiegel sowie der Blutdruck waren gesunken. Die Froscher schränken ein, dass dieses Ergebnis nur für Baum- oder Strauchnüsse wie Mandeln, Hasel- und Walnüsse gilt, nicht aber für Erdnüsse. Wer vor dem Fehrnseher auf dem Sofa sitzt und Nüsse isst, sollte diese Kalorien dafür woanders weglassen und auch für Bewegung sorgen, denn Nüsse sind wahre „Kalorienbomben". Auch gesalzene Nüsse sollte man lieber in Maßen genießen, da sie dem Blutdruck nicht unbedingt gut tun. Quelle: Archives of Internal Medicine, medpage Today, BBC News Weitere Meldungen zum Thema:
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