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08.01.2009 WHO: Krebs wird in zwei Jahren weltweit die häufigste Todesursache sein
Im Jahr 2008 erkrankten laut des World Cancer Reports 2008 rund 12 Millionen Menschen an einer Krebsneuerkrankung - 7,6 Millionen verstarben an den Folgen von Krebs. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Erkrankungszahlen in den kommenden Jahren weiter erhöhen werden. Insbesondere in den Entwicklungsländern sei in den nächsten Jahren mit einem Anstieg der Krebsrate zu rechnen, da sich dort zunehmend eine Lebensweise herausbildet, die mit einem gesteigerten Krebsrisiko assoziiert ist. Diese besteht insbesondere in einer hoch-kalorischen, fettreichen Ernährungsweise, mangelnder körperlicher Bewegung und Tabakkonsum, wie sie in westlichen Industrienationen verbreitet ist. Rauchen sei nach wie vor der bedeutendste vermeidbare Risikofaktor für Krebs. Den Angaben zufolge würden derzeit 1,3 Milliarden Menschen rauchen. In Entwicklungsländern spielen zudem Infektionen eine zentrale Rolle bei Krebserkrankungen. So ist beispielsweise Gebärmutterhalskrebs, der in den meisten Fällen auf eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) zurückgeht, bei Frauen in Entwicklungsländern die häufigste krebsbedingte Todesursache. Die Möglichkeit, eine adäquate Krebstherapie zu erhalten, ist weltweit sehr unterschiedlich. In Entwicklungsländern werden viele Krebspatienten nicht ausreichend behandelt - mehr als 80% von ihnen erhalten lediglich eine palliative Therapie, die nicht auf eine Heilung, sondern nur auf eine Verzögerung der Erkrankung und Linderung von Beschwerden abzielt. Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft Weitere Meldungen zum Thema:
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