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24.12.2008

Datenbank über Medikamente in Schwangerschaft online

Datenbank zur Arzneimittelsicherheit in der SchwangerschaftDas Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat im Internet eine Datenbank zur Therapiesicherheit von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit öffentlich zugänglich gemacht. Ärzte, Pharmazeuten, Interessierte und Patienten können sich auf den Seiten von www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de zu über 400 Medikamenten informieren. 

Das neue Beratungsangebot des BMG soll Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Mütter dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken für sich und das Kind zu erkennen und zu vermeiden. Das Portal soll unnötigen Ängsten oder Fehlentscheidungen vor allem im Zusammenhang mit medikamentöser Behandlung während der Schwangerschaft und der Stillzeit entgegenwirken. Es hat daher vor allem eine wichtige präventivmedizinische Bedeutung, wie das Ministerium betont.

Bei Unsicherheiten immer den Arzt befragen

Medizinischen Laien soll die Website eine erste Orientierungshilfe bieten - keinesfalls ersetze es jedoch das Gespräch mit dem Arzt, der im Zweifelfall immer konsultiert werden sollte. Darüber hinaus können schwangere und stillende Mütter auch aktiv dazu beitragen, dass sich das Angebot verbessert. So stehen Online-Fragebögen zur Verfügung, durch die eine individuelle Anfrage zu Medikamenten in Schwangerschaft oder Stillzeit ermöglicht wird.

Die Datenbank erreichen Sie über diesen Link: www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de

Die Datenbank hat das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie zusammen mit dem Labor für Online-Learning der Technischen Fachhochschule in Berlin erstellt. Den Aufbau hat das BMG als eine Maßnahme des Aktionsplanes zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit 2008/2009 gefördert.



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