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17.10.2008 Medikamente beeinflussen Menge und Geschmack von Muttermilch
Medikamente können sich auf die Menge und den Geschmack von Muttermilch auswirken. Verändert sich das Trinkverhalten eines Säuglings, ist die Beschaffenheit seines Stuhls anders als sonst, oder zeigt er sonstige unklare Symptome, sollten stillende Mütter an eingenommene Arzneien als mögliche Ursache denken, rät die Bundesapothekerkammer in Berlin. In den Beipackzettel vieler Mittel seien entsprechende Warnhinweise enthalten, da bei den meisten Wirkstoffen zuverlässige Erfahrungen mit Stillenden fehlen. Stillende Mütter nehmen Medikamente am besten nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt ein. Sorgen, dass die Arznei dem Kind schaden könnte, sind nach Angaben der Kammer dann meist unbegründet. Auch ein Abstillen sei in Regel nicht notwendig, wenn der Mediziner vorher ein gut verträgliches Mittel auswählt hat. Weitere Meldungen zum Thema:
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Bestimmte Arzneien können sich in der Muttermilch niederschlagen. Stillende Mütter sollten Medikamente nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. 


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