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23.09.2008 Studie: Vorsorgeimpfung gegen Gebärmutterhalskrebs kommt an
Fast 73 Prozent der Befragten gab zudem an, innerhalb des vergangenen Jahres an einer Früherkennungsuntersuchung gegen Gebärmutterhalskrebs teilgenommen zu haben. Die Befragung ist Teil des Forschungsprojektes «Gesundheitspolitik und Krebsprävention - Modellfall Cervixkarzinom». Die vorbeugende Impfung gegen eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) ist seit Herbst 2006 in Deutschland zugelassen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) erkranken in Deutschland jährlich 6000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. «Auch wenn viele ältere Frauen die HPV-Impfung für sich selbst nicht in Betracht ziehen, würden zwei Drittel aller Befragten ihre Töchter auf jeden Fall gegen HPV impfen lassen», sagte die Forscherin Kati Kuitto. Das spreche dafür, dass sie von dem Nutzen dieser Impfung überzeugt seien. Zudem befürwortet eine große Mehrheit der Frauen das Anbieten der HPV-Impfung in Schulen und durch Gesundheitsämter. Neben dem Lebensalter sind laut Studie auch die subjektive Risikoeinschätzung und das Wissen über die Infektion entscheidend für die Inanspruchnahme der Impfung. Eine negative oder gleichgültige Einstellung zur Gesundheit führten auch zu einer Vernachlässigung der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und zu einer ablehnenden Haltung gegenüber der HPV-Impfung, hieß es. Die Kenntnisse über die Infektion mit HPV als Ursache für Gebärmutterhalskrebs sowie über die Übertragungsmöglichkeiten und den richtigen Schutz gegen HPV bewerteten die Wissenschaftler als eher mangelhaft. Weitere Meldungen zum Thema:
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