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12.09.2008 Osteoporose: Bereits ein vierwöchiges moderates Training verringert Sturzrisiko
Ziel der Studie von der Gazi University Ankara in der Türkei war es, den Effekt von moderater körperlicher Ertüchtigung auf das Balancevermögen bei Frauen zu beurteilen, die sich nach den Wechseljahren (Postmenopause) befanden und an Osteoporose erkrankt waren. Hierfür sollten 25 postmenopausale Studienteilnehmerinnen zweimal in der Woche ein leichtes Walking-Training über die Dauer von 30 Minuten absolvieren. Die Herzfrequenz sollte sich dabei zwischen 60 - 85% der maximalen Herztätigkeit einstellen - definiert als 220 Schläge pro Minute abzüglich des Alters in Jahren. Um die Effekte des Trainings beurteilen zu können, wurden die Studienteilnehmerinnen dazu angewiesen Fragenbögen auszufüllen und bestimmte Tests zu absolvieren. Die Ergebnisse wurden mit denen von Frauen gleichen Alters verglichen, die nicht an der Knochenschwunderkrankung litten und nicht an dem Programm teilgenommen hatten. Bereits nach vier Wochen zeigte sich eine positive Wirkung der Ertüchtigung. Die Patientinnen schnitten in verschiedenen Geschicklichkeits-Tests merklich besser ab und legten ein verbessertes Balancevermögen an den Tag. „Die Studie unterstreicht, wie positiv sich bereits ein wenig Bewegung auf das Körpergefühl und den Organismus auswirken kann. Dabei wurde in der Vergangenheit immer wieder deutlich, dass nicht die Intensität der körperlichen Aktivität eine Rolle spielt, sondern deren Regelmäßigkeit. Noch dazu dürfte ein besseres Gleichgewichtsvermögen auch zu mehr gefühlter Sicherheit im Alltag beitragen", fügt der Gynäkologe hinzu. „Aktives Muskeltraining kann zudem auch zur Schmerzlinderung bei Osteoporose beitragen, weil sich stabilisierende Muskulatur und Knochen aufbauen." Weitere Meldungen zum Thema:
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