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29.08.2008 Junkfood während Schwangerschaft hat gesundheitliche Konsequenzen für den Nachwuchs
In der Untersuchung am Royal Veterinary College in London wurde eine Gruppe weiblicher Ratten während ihrer Schwangerschaft und Stillzeit überwiegend mit einer fett-, zucker- und salzeichen Diät ernährt. Anschließend wurde deren Nachwuchs bis zum Erreichen des Erwachsenenalters auf gesundheitliche Veränderungen untersucht. Diese Ergebnisse wurden mit Nachkommen von Ratten verglichen, deren Mütter eine ausgewogene Ernährung erhalten hatten. Es zeigte sich, dass der Nachwuchs, der von Junkfood-ernährten Müttern stammte, später selbst eine erhöhte Neigung für den Verzehr für diese ungesunde Nahrung entwickelte. Zudem wiesen die Nachkommen ungünstige Blutwerte auf. So waren beispielsweise die Werte für Cholesterin, Glukose, Insulin und Triglyceride erhöht, die ihrerseits mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen einhergehen. Auch zeigten bestimmte Gene, die im Zusammenhang mit der Entwicklung von Fettleibigkeit stehen, eine verstärkte Aktivität. „Es bleibt offen, inwieweit sich das Ergebnis dieser Studie auch auf den Menschen übertragen lässt", meint Dr. Albring. „Allerdings haben die Kleinsäuger und mit Menschen eine Vielzahl organischer Vorgänge gemein. Auch zeigen Studien immer wieder, dass die Lebensweise der Mutter während der Schwangerschaft einen großen Einfluss auf die Entwicklung und die spätere Gesundheit des Ungeborenen hat. Wir können daher nur allen Schwangeren raten, auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung zu achten und Junkfood wie Kartoffelchips und Süßigkeiten oder Fastfood nur gelegentlich zu konsumieren." Weitere Meldungen zum Thema:
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