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11.08.2008 Übermäßigen Verzehr von „Calcium-raubenden“ Nahrungsmitteln vermeiden
Um Osteoporose vorzubeugen, sollte man sich nicht nur calciumreich ernähren und regelmäßig bewegen, sondern auch „Calcium-raubende" Nahrungs- und Genussgifte meiden. „Calcium ist der wichtigste Baustein beim Knochenaufbau und zur Erhaltung der Knochensubstanz", erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). „Verschiedene Nahrungsmittel können, wenn sie in großen Mengen konsumiert werden, die Calcium-Versorgung des Körpers gefährden. So beeinträchtigt beispielsweise der übermäßige Verzehr von Phosphat die Calcium-Aufnahme im Körper." Besonders reich an Phosphat sind Wurst, Fleisch, Schmelzkäse, Cola, Limonaden und manche Fertiggerichte. Umgekehrt sind die besten Calcium-Quellen Molkereiprodukte, wie Milch, Joghurt und Käse - insbesondere Hartkäse. Eine weitere Vorraussetzung für einen gesunden Knochenaufbau ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Dieses Vitamin braucht der Körper einerseits für die Calcium-Aufnahme aus Nahrungsquellen und andererseits für die Einlagerung in die Knochen. Bei ausreichender UV-Bestrahlung kann Vitamin D vom Körper selbst gebildet werden. „Um diese Eigenproduktion und auch den Einbau des Calciums in die Knochen nicht zu behindern, sollte Alkohol nur in Maßen konsumiert werden", ergänzt Dr. Albring. Vitamin D ist vor allem in fettreichen Meeresfischen sowie in geringeren Mengen in Eiern, Leber, Margarine und Butter enthalten. Gerade in jungen Jahren sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und das Meiden von „Calcium-Räubern" besonders wichtig. „Etwa zwischen dem 8. und dem 18. Lebensjahr wird am meisten Knochenmasse aufgebaut. Ein Versäumnis in dieser Zeitspanne kann später nicht mehr vollständig nachgeholt werden", warnt der Präsident des BVF. Weitere Meldungen zum Thema:
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