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02.07.2009 Untergewichtige Frauen riskieren Osteoporose im Alter
„Viele junge Frauen verzichten aus Angst davor, an Gewicht zuzunehmen auf Käse, Joghurt und andere Milchprodukte und nehmen zu wenig Calcium mit der Nahrung auf", erläutert der niedergelassene Frauenarzt und BVF-Präsident Dr. Christian Albring. „Die maximale Knochendichte etwa mit 30 Jahren, die so genannte Peak Bone Mass, ist bei diesen Frauen dann geringer als bei normalgewichtigen Frauen, die sich ausgewogen ernähren", so der Gynäkologe weiter. Durch den stetigen natürlichen Knochenmasseverlust im Laufe der Jahre wird die kritische Schwelle, bei der ein Knochen bricht, früher erreicht. „Chronisches Untergewicht führt außerdem zu dauerhaft verminderten Östrogenspiegeln. Dadurch reduziert sich ebenfalls die Knochendichte und Osteoporose kann - sogar schon bei jungen Frauen - entstehen", verdeutlicht der Gynäkologe. Die Angst junger Frauen vor einer Gewichtszunahme durch Milchprodukte scheint zudem unbegründet, wie eine amerikanische Studie zeigen konnte. Frauen, welche über ein Jahr viel Calcium durch Milchprodukte zu sich genommen hatten, waren nicht schwerer geworden und hatten keine erhöhte Körperfettmasse verglichen mit Frauen, die weniger Milchprodukte verzehrt hatten. Neben calciumreicher Ernährung und Normalgewicht ist aber auch regelmäßige Bewegung notwendig, um die Knochen optimal zu härten. Zug und Druck auf das Skelett regen die Verstärkung der Knochen an. In Deutschland gibt es etwa 7,8 Millionen Osteoporose-Kranke im Alter von über 50 Jahren, 6,5 Millionen von ihnen sind Frauen. Mehr Informationen zum Thema Osteoporose auch unter www.vitale-knochen.de Weitere Meldungen zum Thema:
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Untergewicht und Essstörungen bei jungen Frauen können in höherem Alter zu vermehrten Knochenbrüchen führen. Darauf weist der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München hin. Der Körper baut normalerweise bis etwa zum 30. Lebensjahr Knochenmasse auf. Danach beginnt bereits der Abbau von Knochensubstanz zu überwiegen. Durch Diäten, einseitige Ernährung und Mangelernährung (z. B. Hungern) werden im Körper Substanzen freigesetzt, die zu einer Übersäuerung des Gewebes führen. Um dem entgegenzuwirken, nutzt der Körper den größten Calciumspeicher im Körper, die Knochen, als Puffer. 

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