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12.08.2008 Ultraschall des Fersenbeins lässt auf Osteoporose-Risiko schließen
An der Studie nahmen mehr als 6.000 Frauen im Alter zwischen 70 und 85 teil, die noch keine Osteoporose-Diagnose erhalten hatten. Die Teilnehmerinnen unterzogen sich einer so genannten Qualitativen Ultrasonometrie (QUS) des Fersenbeins. Dabei handelt es sich um eine Ultraschall-Untersuchung bzw. eine röntgenstrahlfreie Messmethode zur Knochendichtemessung. Unter Berücksichtigung weiter Faktoren, wie dem Lebensalter, vorausgegangenen Knochenbrüchen sowie Stürzen in der jüngeren Vergangenheit, wurde das individuelle Osteoporose-Risiko der Frauen ermittelt. Je nach Risikoabschätzung wurden die Frauen zwei Gruppen zugeordnet: Der Niedrig-Risiko-Gruppe wurden 1.464 Frauen bzw. 23% der Teilnehmerinnen zugeteilt, während 4.710 bzw. 76% der Teilnehmerinnen in die Hoch-Risiko-Gruppe kamen. In den folgenden 32 Monaten mussten die Frauen wiederholt, im Abstand von 6 Monaten, per Fragebogen Auskünfte zum weiteren Verlauf bzw. zu erlittenen Knochenbrüchen erteilen. Nach Ablauf der 32 Monaten hatten 1,8% der Frauen aus der Niedrig-Risiko-Gruppe einen Bruch erlitten, in der Hoch-Risiko-Gruppe waren es 6,1%. 66 aller Teilnehmerinnen hatten sich den Schenkelhals gebrochen - von ihnen waren zuvor 90% der Hoch-Risiko-Gruppe zugeordnet worden. Die Studienautoren sehen in dem Verfahren eine unkomplizierte Testung, um ohne Strahlenbelastung bei Menschen das individuelle Osteoporose-Risiko abzuschätzen und die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen beurteilen zu können. Weitere Meldungen zum Thema:
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