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14.10.2008 Mit protein- und calciumreicher Diät Abbau der Knochenmasse vermeiden
Die Untersuchung erfolgte mit 130 Personen mittleren Alters, die übergewichtig waren. Für die Teilnehmer wurde eine viermonatige diätische Gewichtsreduktion angesetzt und sie wurden weitere acht Monate nachbeobachtet. Während ein Teil der Probanden eine konventionelle Diät, mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten durchführte, reduzierten die anderen ihre Kalorienzufuhr durch eine proteinreiche Diät mit fettarmem Fleisch und Molkereiprodukten. Zudem durften am Tag fünf Portionen Gemüse und zwei bis drei Portionen Obst verzehrt werden. Zu Beginn der Studie und nach vier, sechs, acht und 12 zwölf Monaten wurden die Teilnehmer untersucht. Dabei wurde die Knochendichte des Körpers durch Messung der gesamten Körperdichte sowie der Dichte der Lendenwirbelsäule und der Hüfte durch X-Ray-Absorptiometrie bestimmt. Von mehreren Teilnehmern beider Gruppen wurde zudem der Calcium-Gehalt im Urin vor der Ernährungsumstellung und acht Monate später gemessen. Die Diät war hinsichtlich der Gewichtsreduktion erfolgreich, denn sämtliche Teilnehmer nahmen nach den vier Monaten im Schnitt um 8,2% ab. Nach zehn Monaten hatten sie 10,5% weniger Ursprungsgewicht und zwar unabhängig davon, welche Ernährungsumstellung durchgeführt wurde. „Es zeigte sich allerdings, dass die Knochendichte bei denjenigen Teilnehmern mit der konventionellen Diät abnahm, wohingegen sie bei der Gruppe mit proteinreicher Ernährung konstant blieb", fasst Dr. König die Ergebnisse zusammen. „Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass sich offenbar die Kombination aus Milchprotein, Calcium aus Milchprodukten und dem ebenfalls in Molkereiprodukten enthaltenen Vitamin D die Knochenmasse vor Abbau schützt." Auch die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Calcium wurde offenbar durch diese Ernährungsform begünstigt. Bei den Teilnehmern mit der proteinreichen Ernährung wurden höhere Calcium-Werte im Urin nachgewiesen. Dies erklären die Studienautoren mit einer verbesserten Aufnahme des Minerals im Verdauungstrakt, was wiederum eine höhere Ausscheidung zur Folge haben kann. Weitere Meldungen zum Thema:
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