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25.06.2008

Frühchen haben ein größeres Risiko für Autismus

Kommen Kinder mit einem niedrigen Geburtsgewicht oder aber zu früh auf die Welt, haben sie ein größeres Risiko für Autismus. Zu diesem Ergebnis kamen Dr. Diana Schendel und Tanya Karapurkar Bhasin von den US-amerikanischen Centers of Disease Control (CDC) in einer Untersuchung, die den Zusammenhang zwischen dem Geburtszeitpunkt und dem Geburtgewicht mit dem Auftreten verschiedener Entwicklungsstörungen und Autismus klären wollte.

Für die Studie analysierten sie die Daten von 565 amerikanischen Kindern, die zwischen 1981 und 1993 in Atlanta geboren worden waren und an Autismus litten, mit denen von gesunden Kindern aus dem gleichen Untersuchungs-Zeitraum.

Es zeigte sich, dass Mädchen, die mit weniger als 2,5 Kilo Gewicht zur Welt kamen, ein 3,5-mal höheres Risiko gegenüber normalgewichtigen Mädchen hatten. Mädchen, die mehr als sieben Wochen zu früh geboren wurden, hatten sogar ein 5,4-mal so hohes Risiko für Autismus.
Bei männlichen Neugeborenen wurde hingegen kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Geburtsgewicht oder -zeitpunkt einem gehäuften Auftreten von Autismus beobachtet. Generell sind Jungen jedoch rund viermal häufiger betroffen als Mädchen.



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