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16.06.2008 Barmer-Versicherte haben Anspruch auf Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes
Der Schwangerschaftsdiabetes gehört mit einem Auftreten von 3 bis 5 Prozent zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Bei rund 5 Prozent aller Frauen im reproduktionsfähigen Alter liegt eine gestörte Glukosetoleranz und bei 1 bis 3 Prozent ein unerkannter Typ-2-Diabetes vor. „Unter der Belastung der Schwangerschaft kann es dann zur Entwicklung einer Glukose-Stoffwechselstörung kommen, die als Gestationsdiabetes bezeichnet wird, wenn sie erstmals in der Schwangerschaft entdeckt wird", erläutert der Präsident des BVF. Ohne eine gezielte Suche bleibt die Erkrankung jedoch oft unentdeckt, weil nur selten eigenständige Symptome auftreten. Ein nicht behandelter Gestationsdiabetes birgt aber Risiken für Mutter und Kind. „Wird das Baby im Mutterleib einer erhöhten Blutzuckerkonzentration ausgesetzt, kurbelt dies seine Insulinproduktion an, wodurch verstärkt Zucker und Fett im Körper gespeichert werden. Das Baby wächst übermäßig und scheidet verstärkt Urin aus, was die Fruchtwassermenge vermehrt. Dadurch erhöht sich die Gefahr einer Frühgeburt. Übergroße Kinder können zudem häufig nur mit Hilfe einer Saugglocke oder per Kaiserschnitt entbunden werden", fügt Dr. Albring hinzu. „Wir freuen uns, unseren Patientinnen gemeinsam mit der Barmer diese medizinisch wichtige und sinnvolle Maßnahme anbieten zu können." Weitere Meldungen zum Thema:
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