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21.04.2008 Junge Frauen können sich auf Chlamydien-Infektion testen lassen
Weil schwere Folgeerkrankungen wie Sterilität, chronische Unterbauchschmerzen und Schwangerschaftskomplikationen durch rechtzeitige Behandlung großenteils verhindert werden können, wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-Ba) ein Chlamydien-Screening als weitere Regelleistung für gesetzlich Krankenversicherte beschlossen. Seit Anfang des Jahres können GKV-Versicherte den Test in Anspruch nehmen. „Eine akute Infektion ist gut mit Antibiotika zu therapieren. Darüber hinaus sollten die Sexualpartner der letzten 60 Tage unbedingt mitbehandelt werden, um so genannte „Ping-Pong-Effekte" gegenseitiger Ansteckung zu vermeiden", so der Gynäkologe. Sexuell aktive Frauen unter 25 Jahren haben ein besonders großes Risiko für Chlamydien-Infektionen. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit ab. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt, dass jährlich etwa 300.000 Frauen neu erkranken. Weitere Meldungen zum Thema:
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