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21.03.2008 Sexuelle Revolution fördert Krebs in Mund- und Rachenraum
In der aktuellen Studie wurden über 45.000 Fälle mit einer Krebserkrankung im Mund- und Rachenraum auf Basis mehrerer Datenbanken analysiert. Darunter waren 17.625 Erkrankungen, die mit dem HP-Virus assoziiert waren und 28.144 Tumorerkrankungen, bei denen HPV scheinbar nicht beteiligt war. Die Analyse machte Unterschiede im Profil der Patienten mit der einen oder anderen Krebsvarianten deutlich. Betroffene mit einer Krebserkrankung, an der HP-Viren beteiligt waren, hatten im Gegensatz zu Patienten mir der anderen Krebsvariante mehr orale Sexualpartner, öfter ungeschützten Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern und eine höhere Zahl an weiteren sexuell übertragbaren Erkrankungen. „Bei diesen Faktoren handelt es sich jeweils um Verhaltensweisen und Einflüsse, die dafür bekannt sind, bei Frauen eine Krebserkrankung am Gebärmutterhals zu fördern. Es überrascht daher keineswegs, dass sie auch im Zusammenhang mit oralen Krebserkrankungen zu finden sind, die durch HPV verursacht werden. Grundsätzlich erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, sich mit einem gefährlichen Typen aus der Virenfamilie anzustecken und dauerhaft infiziert zu bleiben", ergänzt Dr. König. Risikofaktoren für Krebs im Mund- und Rachenraum, der nicht im Zusammenhang mit HP-Viren steht, sind vorallem langjähriges Rauchen und exzessiver Alkoholkonsum. Diese Krebsvariante hat gegenüber der HPV-assoziierten-Variante eine schlechtere Prognose. Weitere Meldungen zum Thema:
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