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20.03.2008

Studie: Rauchen kann Brustkrebs fördern

Rauchen ist das wohl größte vermeidbare Gesundheitsrisiko, denn es wird als Auslöser für viele Krankheiten verantwortlich gemacht. Nach den Ergebnissen einer kalifornischen Studie kann Tabakkonsum offenbar auch die Entstehung von Brustkrebs fördern. In der so genannten California Teachers Study, die von sieben Instituten durchgeführt wurde, untersuchten Wissenschaftler insgesamt 116.544 Frauen (Journal of National Cancer Institute, Jan 7, 2004). Neben anderem wurde auch die Rate an Brustkrebserkrankungen innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren ermittelt. Parallel wurden die Studienteilnehmerinnen nach ihren Rauchgewohnheiten im Laufe ihres Lebens befragt.

Im Zeitraum zwischen 1995 und 2000 wurde bei 2005 Frauen ein neu aufgetretener Brustkrebs (Mammakarzinom) entdeckt. Es zeigte sich, dass Rauchen das Risiko für eine Brustkrebserkrankung erheblich erhöhte. Bei denjenigen Frauen, die aktuell rauchten, lag das Risiko um 30% höher als bei Nicht-Raucherinnen. Ein besonders hohes Risiko lag dann vor, wenn vor dem 20 Geburtstag mit dem Zigarettenkonsum begonnen wurde oder mindestens fünf Jahre vor der ersten Schwangerschaft. Auch langjähriger Tabakkonsum ging mit einem erhöhten Risiko für ein Mammakarzinom einher. Bei Frauen, die das Rauchen aufgegeben hatten, war das Risiko allerdings nicht deutlich erhöht.

Der genaue Zusammenhang zwischen dem Einfluss des Rauchens auf die Entwicklung von Brustkrebs ist den Forschern allerdings noch nicht klar. Eine Vermutung ist, dass sich Stoffe aus dem Tabakrauch im Fettgewebe der Brust ansammeln und dort Veränderungen an Zellen herbeiführen könnten. In anderen Studien konnte unterdessen kein Zusammenhang zwischen einer Krebserkrankung der Brustdrüse und dem Rauchen festgestellt werden.



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