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06.03.2008 Anti-HIV-Gel schützt nicht vor einer Infektion
Zu diesem Ergebnis sind Forscher der University of Cape Town gekommen. Sie testeten die Wirkung des Präparats bei 6.202 Frauen in Südafrika. Ein Teil der Personen setzte das Mikrobizid Carraguard im vaginalen Bereich ein, während die anderen Frauen ein Placebo-Gel erhielten. Unter sämtlichen Testpersonen wurden zusätzlich Kondome verteilt. Im Verlauf der Untersuchung kam es in der Gruppe mit dem Test-Gel zu 134 Neuinfektionen und 151 Neuinfektionen innerhalb der Placebo-Gel-Gruppe. "Die Ergebnisse sind, was sie sind. Das Gel wirkt nicht", sagt Alana de Kock, an der Universität Kapstadt für die Testreihe verantwortlich. Die Testreihen wurden vom Population Council organisiert und durchgeführt, einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in New York. Trotz des Rückschlags arbeiten die Forscher weiterhin an einem Präparat. Dieses beinhaltet neben dem Mikrobizid auch Substanzen, die eine Vermehrung des Virus verhindern können (antiretrovirale Substanzen). Allerdings scheiterte auch dieses Mittel bereits im oralen Gebrauch, also in Tablettenform. Wann die Wissenschaftler dazu in der Lage sein werden, die Ausbreitung des HI-Virus zu verhindern, ist noch nicht anzusehen. Mehr Informationen zum Thema HIV und Aids auch unter: www.hiv-info.de Weitere Meldungen zum Thema:
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Ein antimikrobielles Gel, das sich bereits im Tierversuch bewährt hatte, sollte Frauen davor bewahren, sich beim Geschlechtsverkehr mit dem HI-Virus zu infizieren. Leider zeigte sich, dass das Gel nicht effektiv ist, weil es unter den Beteiligten zu Neuinfektionen kam. 

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