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04.03.2008 Sind Frauen deshalb anders gestrickt?
Bei der PET handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz im Organismus sichtbar macht. So können auch biochemische und physiologische Vorgänge abbildet und nachvollzogen werden. Die Wissenschaftler entdeckten deutlich mehr Serotonin-Rezeptoren im weiblichen Hirn. Frauen verfügen zudem nicht nur über mehr serotonerge Bindungsstellen, sondern auch über weniger Serotonin-Transport-Proteine (SERT), die den Neurotransmitter Serotonin aus dem synaptischen Spalt zurück in die Zelle bringen. Die Wissenschaftler spekulieren, dass dies eine mögliche Erklärung für verschiedene Phänomene sein könnte. "Die Ergebnisse könnten Anhaltspunkte geben, warum Frauen anfälliger für Depressionen sind und warum Antidepressiva bei ihnen teilweise anders wirken", stellt die Betreuerin der Arbeit, Prof. Anna-Lena Nordström, fest. Zudem zeigten sich bei Frauen mit schweren prämenstruellen Beschwerden Unterschiede im serotonergen System gegenüber Frauen, die nicht unter solchen Symptomen leiden. Eine Erklärung hierfür wäre, dass das Neurotransmitter-System der betroffenen Frauen nicht so flexibel auf die Hormonschwankungen reagieren kann, wie die Forscher vermuten. Weitere Meldungen zum Thema:
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Schwedischen Forscher um Hirstina Jovanovic vom Karolinska Institutet Stockholm (Schweden) haben die Gehirne von Frauen und Männern mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) untersucht und mit einander verglichen. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung sind im Fachmagazin "The Swedish Research Council" veröffentlicht. 

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