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28.02.2008 Brustkrebs-Früherkennung: Haare statt Brust röntgen?
Dabei konnte bei 12 von 15 Frauen mit Hilfe einer Haarprobe die Diagnose Brustkrebs gestellt werden. Das Verfahren könnte zukünftig möglicherweise zusätzlich zu den bisher gängigen Tests wie beispielsweise der Mammografie eingesetzt werden. Bereits vor einigen Jahren waren Forscher auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und einer daraufhin veränderten inneren Struktur der Haare gestoßen. Doch die Bemühungen, daraus einen aussagekräftigen Test zur Früherkennung der Krankheit zu entwickeln, waren bisher gescheitert, da sich die Ergebnisse in weiteren Studien nicht bestätigen ließen. Die Wissenschaftler entwickelten nun jedoch eine einheitliche Untersuchungsmethode. Der Test arbeitet mit Röntgenstrahlen, die in einem Teilchenbeschleuniger erzeugt und auf die Probe gelenkt werden. Die einfallende Strahlung wird an den Molekülen der Probe gestreut und teilweise zurückgeworfen. Aus dem so entstehenden charakteristischen Beugungsmuster können Wissenschaftler auf die molekulare Struktur der Probe schließen. Die Forscher fanden bei Frauen mit Brustkrebs ein bestimmtes Muster, das hinsichtlich dem von gesunden Frauen unterschied. So konnten sie die Diagnose von 12 der 15 nachweislich erkrankten Frauen bestätigen. In zwei von zehn Fällen lieferte der Test jedoch so genannte falsch positive Ergebnisse. Das bedeutet, dass bei Gesunden fälschlicherweise die Erkrankung diagnostiziert wird. Daher eignet sich das Verfahren nicht allein zur Früherkennung von Brustkrebs, betonen die Forscher, doch er könne eine gute Ergänzung zur etablierten Mammografie sein. Denn auch hier kann es zu falsch positiven Ergebnissen kommen. Die Kombination beider Tests könnte möglicherweise mehr Sicherheit schaffen. Weitere Meldungen zum Thema:
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