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26.02.2008 HIV-Behandlung senkt Viruslast bei Frauen nicht nur im Blut
Vor Einführung der antiretroviralen Behandlung konnte das Erbgut des HI-Virus bei 72 % der 39 Studienteilnehmerinnen im Genitalbereich nachgewiesen werden. 18 Wochen nach Behandlungsbeginn wurde der Erreger nur noch bei einer Teilnehmerin im Blut und bei zwei HIV-Patientinnen im Genitalbereich gefunden. Folgeuntersuchungen bestätigten diese Ergebnisse, ohne dass eine weitere Abnahme der Zahl der betroffenen Teilnehmerinnen erzielt werden konnte. Sofern die Viruslast im Genitalbereich der teilnehmenden Frauen nicht unter die Nachweisgrenze gesenkt werden konnte, wurde immerhin eine Senkung dieser Viruslast im Durchschnitt um den Faktor 6,8 erzielt. Bei fast der Hälfte der Teilnehmerinnen wurde während des Beobachtungszeitraums von 28 Wochen ab Einführung der Behandlung zumindest einmal Erbgut von HIV im Genitalbereich nachgewiesen. Daher wiesen die Forscher darauf hin, dass die betroffenen Frauen trotz Behandlung auf den Gebrauch von Kondomen nicht verzichten sollten, um ihre HIV-negativen Partner vor einer Übertragung des Erregers zu schützen. Mehr Informationen zu HIV und Aids auch unter: www.hiv-info.de Weitere Meldungen zum Thema:
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