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19.02.2008 Gynäkologische Fachorganisationen empfehlen weiterhin HPV-Impfung
Auslöser für diese Verunsicherung sind zwei bedauerliche Todesfälle in Europa, die in zeitlicher Nähe mit der HPV-Impfung standen. In Österreich verstarb eine 19-jährige Frau drei Wochen nach der ersten Impfung. Auch hier konnte in der Obduktion kein Zusammenhang mit der Impfung, aber auch keine sonstige Todesursache, nachgewiesen werden. In beiden Fällen haben sich die untersuchenden Institute auf einen ungeklärten Todesfall festgelegt. Plötzliche ungeklärte Todesfälle sind sehr selten, treten aber in allen Altersgruppen auf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden betraf dies im Jahr 2006 bei 15-20 jährigen Frauen 22 Fälle auf 2,3 Millionen Mädchen, dies entspricht einer "sonstigen ungenau oder nicht näher bezeichneten Todesursache ICD R 99" ("ICD R 96 wird nicht mehr verwandt" (Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW)) etwa alle zwei Wochen. Weder das Paul Ehrlich Institut noch die EMEA sehen einen Grund, die HPV-Impfung einzuschränken. Das Paul Ehrlich Institut wird zu verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit der HPV-Impfung bei jungen Frauen auf seiner Webseite (http://www.pei.de) zusätzliche Informationen bekannt geben. Nachdem in den Vereinigten Staaten nun auch schon ein großer Teil der jungen Frauen geimpft worden ist, waren drei Todesfälle in zeitlicher Korrelation mit der Gardasil® Impfung aufgetreten, bei denen die Datenlage eine Bewertung erlaubte. Ursachen waren eine Myokarditis und zwei Mal eine Thromboembolie unter Einnahme oraler Kontrazeptiva. Die Untersuchung in USA hat ebenfalls keinen Zusammenhang der Todesfälle mit der HPV-Impfung ergeben, so dass die Centers for Disease Control ans Prevention (CDC), und die amerikanische Zulassungsbehörde Federal Drug Association (FDA) die HPV-Impfung weiterhin als sicher bewerten und mit völlig normaler Impfreaktion zu assoziieren. Der in verschiedenen Medien veröffentlichten Aussage, die Zulassung des Impfstoffes sei zu früh erfolgt und an zu wenigen Teilnehmern untersucht worden, muss widersprochen werden. Immerhin sind 40 000 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 26 Jahren eingeschlossen, über einen Zeitraum von 5 Jahren beobachtet worden. Dabei hatte sich der Impfstoff als so effektiv erwiesen, dass das für die Überwachung von Studien unabhängige Expertengremium frühzeitig aus ethischen Gründen die Impfung empfahl, damit auch die Placebo geimpften Studienteilnehmer von der protektiven HPV-Impfung gesundheitlichen Gewinn haben. Da durch die Presse und Fernsehberichte eine zunehmende Verunsicherung der Patientinnen, junger Mädchen und deren Eltern auftreten, möchten wir Sie über die derzeitige Situation bei der HPV-Impfung informieren. Prof. Walter Jonat geplante TV-Beiträge zum Thema:
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Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hat am 18. Februar 2008 persönlichen Kontakt mit dem Präsidenten des Paul-Ehrlich-Institutes in Langen aufgenommen, verantwortlich u.a. für Impfstoffe und Sera in Deutschland. Dabei wurde von Prof. Löwer festgehalten, dass die beiden tragischen Todesfällen im deutschsprachigen Raum, auch bei intensiver Untersuchung, einschließlich gerichtsmedizinischer Obduktion und biochemischer Diagnostik in keiner Weise in Zusammenhang mit der erfolgten 


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