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14.02.2008

Schwangerschaft: Eiseneinnahme verringert Risiko für Untergewicht beim Baby

Gesunde Frauen, die in der Schwangerschaft zusätzlich Eisen einnehmen, bringen seltener Kinder mit einem geringen Geburtsgewicht zur Welt. Dies ist das Fazit einer spanischen Studie, die im Fachmagazin „Journal of Epidemology and Community Health 2008" veröffentlicht wurde.

Wissenschaftler um Dr. Delgado-Rodriquez von der University of Jaen in Spanien untersuchten den Nachwuchs von 1.256 Schwangeren. Unter den Müttern gab es solche, die zusätzlich Eisen zu sich nahmen oder Eisen und Folsäure sowie Frauen, die keinerlei Nahrungsergänzung durchführten. Von den Frauen gebaren 322 untergewichtige Kinder und 934 Frauen normalgewichtige Kinder. Keine der Mütter litt im Verlauf der Schwangerschaft unter einer so genannten Schwangerschaftsanämie, einer Erkrankung bei der es den Betroffenen an roten Blutkörperchen mangelt.

Die Auswertung ergab, dass diejenigen Mütter, die zusätzlich Eisen zu sich nahmen (80mg Eisen-Sulfat) ein um 58% verringertes Risiko für untergewichtige Babys hatten. Wurde neben Eisen auch Folsäure eingenommen, war der positive Effekt auf das Gewicht des Nachwuchses mit dem einer alleinigen Eiseneinnahme vergleichbar - er lag bei einem um 56% reduzierten Risiko. Der Studienautor schließt aus diesen Ergebnissen, dass Schwangere bzw. deren Nachwuchs von einer geringen Menge zusätzlichen Eisens während der Schwangerschaft profitieren könnten.



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