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13.02.2008 Immer weniger Frauen sterben an Brustkrebs
„Eine Frau, die heute 50 Jahre alt ist, hat doppelt so gute Heilungschancen wie noch ihre Mutter. Die Generation der Töchter haben sogar noch bessere Aussichten.", sagt Professor Manfred Kaufmann, Präsident des 28. Deutschen Krebskongresses, der vom 20. bis 23. Februar 2008 in Berlin stattfindet. „Die Brustkrebssterblichkeit in Deutschland ist eindeutig rückläufig.", fügt der Direktor der Uniklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Frankfurt/Main hinzu. Das angelaufene Mammografie-Screening in Deutschland ist eine der wichtigsten Maßnahmen für die Früherkennung des Mammakarzinoms. 2005 startete das Programm in einigen Bundesländern, noch in diesem Jahr soll es in ganz Deutschland flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Teilnahme ist kostenlos und freiwillig. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren werden alle zwei Jahre eingeladen, denn diese Altersgruppe hat aus medizinischer Sicht das höchste Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Damit ein Tumor möglichst früh erkannt wird, sollte jedoch jede Frau bereits ab 20 Jahren ihre Brust regelmäßig selbst abtasten, um Veränderungen festzustellen. Ab diesem Alter sollten Frauen regelmäßig zur Krebsfrüherkennungs-Untersuchung zu ihrem Frauenarzt gehen. Dort können sie lernen, wie sie Ihre Brust selbst abzutasten. Hierbei sind in der Regel vier von fünf gefundene Knoten gutartig. Insgesamt erkranken rund 55.100 Frauen jedes Jahr an Brustkrebs, 17.800 sterben daran - deutlich weniger als vor zehn Jahren. Auf dem 28. Deutschen Krebskongress wird Brustkrebs neben den anderen vier anderen Leittumoren Prostata, Darm, Lunge und Haut im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Programms stehen. Darüber hinaus veranstaltet die DKG im Anschluss an das wissenschaftliche Kongressprogramm zusammen mit der Berliner Krebsgesellschaft e.V. den Krebsaktionstag - ein gemeinsames Forum für Betroffene, deren Angehörige, Interessierte und Experten. Der 28. Deutsche Krebskongress findet vom 20. bis 24. Februar 2008 im ICC und der Messe Berlin statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Pressestelle der Deutschen Krebsgesellschaft oder unter http://www.krebskongress2008.de/. Weitere Meldungen zum Thema:
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