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06.02.2008

Leitlinienprogramm zur Behandlungsverbesserung bei Krebs vereinbart

Mit dem Ziel, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen zukünftig zu verbessern, haben drei große medizinische Fachgesellschaften ein bundesweites Leitlinienprogramm beschlossen. "Es darf nicht sein, dass ein Krebs-Patient in Kiel anders behandelt wird als in Konstanz, im Saarland anders als in Sachsen", darin waren sich Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, Prof. Michael Bamberg, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, und Prof. Albrecht Enke, Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), einig. Um die Versorgung von Krebspatienten bundesweit auf Basis von modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchzuführen, unterzeichneten sie eine gemeinsame Vereinbarung zum Leitlinienprogramm Onkologie (Krebsheilkunde). Diese Leitlinien, die für bestimmte Krebserkrankungen bereits bestehen, dienen Ärzten und Patienten als wichtige Entscheidungshilfen bei der Behandlung und Versorgung von Krebserkrankungen.

Die AWMF, die Krebsgesellschaft und die Krebshilfe haben einen gemeinsamen Lenkungsausschuss eingerichtet, der die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Diagnostik, Therapie und Nachsorge zusammenzutragen und interdisziplinär bewerten soll. Die Deutsche Krebshilfe wird das "Leitlinienprogramm Onkologie" mit jährlich 1,4 Millionen Euro fördern.



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