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31.01.2008 Ausdauertraining verringert Brustkrebs-Risiko
Der größte Effekt zeigt sich bei Frauen mit einem Body-Mass-Index (BMI) unter 25, das Lebensalter spielt dabei keine Rolle. Aber die Sportart ist entscheidend: Allein Sportarten, welche besonders die Ausdauer trainieren wie etwa Jogging, Walking, Rudern oder Fahrradfahren sind effektiv. „Das Ausdauertraining darf jedoch nicht überfordern und sollte bei Anfängern langsam aufgebaut werden", rät die Ärztin. Denn nur ein sanftes Training verbessere die Leistung des Immunsystems. Hochleistungssport oder Marathonläufe könnten die Abwehr dagegen schwächen. Grund für den positiven Effekt des Trainings ist der Östrogen-Spiegel im Körper, der durch Sport gesenkt wird. Die weiblichen Sexualhormone sind den Angaben zufolge bei 70% der Krebserkrankungen dafür verantwortlich, dass sich die Brustzellen unkontrolliert teilen und Tumore entstehen. Regelmäßige Bewegung könne daher das Tumorwachstum hemmen. Auch Brustkrebs-Patientinnen profitieren von sportlicher BetätigungAuch Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt sind, kann Ausdauersport helfen, wie eine Studie der Charité zeigt. So litten sportliche Patientinnen nach der Chemotherapie deutlich weniger an Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Erschöpfung, erklärt die Expertin. Da durch die körperliche Aktivität zudem mehr Glückshormone im Gehirn freigesetzt werden, fühlten sich die Frauen besser als Patientinnen, die keinen Sport treiben. Auch die allgemeine Heilung werde bei regelmäßigem Training leicht vorangetrieben. Weitere Meldungen zum Thema:
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