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24.01.2008

Mammografie-Screening fast bundesweit komplett

Nach Angaben der Kooperationsgemeinschaft Mammografie steht das organisierte Mammografie-Screening für Frauen in Deutschland nun fast flächendeckend zur Verfügung. „Der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzteschaft sowie den verantwortlichen Ärzten ist es gemeinsam mit der Politik gelungen, das Mammografie-Screening zügig und auf höchstem Qualitätsniveau aufzubauen", sagt Jan-Sebastian Graebe-Adelssen, Geschäftsführer der Kooperationsgemeinschaft Mammographie.

Nach Angaben der Kooperationsstelle sind inzwischen 83 der bundesweit 94 geplanten Screening-Einheiten zertifiziert. Die verbleibenden Einrichtungen befänden sich im Zertifizierungsverfahren. Ende März wird voraussichtlich mit Hamburg das letzte Bundesland mit der Reihenuntersuchung (Screening) starten.

Angaben des Robert-Koch-Institutes zufolge erkranken im Deutschland jährlich über 55.000 Frauen an einem Mammakarzinom (Brustkrebs). Das mittlere Lebenszeitrisiko beträgt 9,2%; das heißt, durchschnittlich jede 11. Frau erkrankt hierzulande im Lauf ihres Lebens an Brustkrebs.
Aufgrund der großen Bedeutung von Brustkrebs für die Gesundheit der Frauen, hatte der Bundestag daher 2002 einstimmig beschlossen, eine organisierte Reihenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren einzuführen. Auch die Kommission der Europäischen Union empfiehlt das Programm, welches bereits in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern eingeführt wurde.

Informationen zum Mammografie-Screening und dessen wohnortnahen Einheiten erhalten Sie auch unter der Internetadresse: http://www.ein-teil-von-mir.de/



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