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22.01.2008

Acht Tipps zur Vorbeugung von Osteoporose

Frauen können zwar nicht alle Faktoren beeinflussen, die bei der Entwicklung von Osteoporose eine Rolle spielen, aber Sie können einiges dafür tun, um die Stabilität ihrer Knochen langfristig zu fördern. Der Bericht des Harvard Women` s Health Watch vom Januar 2008 nennt acht wichtige Maßnahmen, die dabei zu beachten sind:

  • Aufnahme wichtiger Nährstoffe: Eine gesunde Ernährung, welche den Knochenaufbau unterstützt beinhaltet Kalium, Magnesium, Phosphor, Calcium und Vitamin D.
  • Regelmäßige Bewegung: Am besten tägliche körperliche Ertüchtigung für die Dauer einer halben Stunde, einschließlich gewichts-orientierter und Aktivitäten und solcher, welche die Ausdauer fördern wie flottes Marschieren oder Laufen.
  • Nicht Rauchen: Bei Rauchern reduziert sich die Knochenmasse schneller und sie haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (Frakturrisiko).
  • Kennen Sie ihr Risiko: Besprechen Sie sich mit ihrem Arzt zu ihrem persönlichen Osteoporose-Risiko. Die Diagnose der Osteoporose kann unter anderem durch eine Knochendichtemessung gesichert werden, jedoch kann das Risiko für Knochenbrüche dabei nicht exakt bestimmt werden.
  • In manchen Fällen sollten Präparate, die den Knochenaufbau unterstützen in Erwägung gezogen werden: Frauen, die sich jenseits der Wechseljahre befinden und bereits einen Knochenbruch erlitten haben und/oder eine Knochendichte von 2,5 oder schlechter aufweisen, sollten vorbeugend - nach Absprache mit dem Arzt - eine Osteoporose-Medikation wahrnehmen. In solchen Fällen ist auch eine Hormonersatztherapie oft eine gut geeignete Behandlung. Frauen, deren Knochendichte unterhalb von 2,5 liegt, sollten sich in jedem Fall mit einem Arzt besprechen, da Werte unterhalb von 2,5 als Osteoporose-Erkrankung eingestuft werden.
  • Depressionen sind möglicherweise ein Risiko-Faktor: Verschiedene Untersuchungen haben einen Zusammenhang zwischen Depressionen und einer verringerten Knochendichte ergeben. Dabei spielen vermutlich die erhöhten Cortisol-Werte im Blut der Erkrankten eine Rolle. Patientinnen, die aufgrund einer Depression behandelt werden, sollten ihren Arzt auf eine Knochendichtemessung hin ansprechen.
  • Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht: Ein Body-Mass-Index unterhalb von 21 gilt als Risikofaktor für Osteoporose. Ebenso kann eine Gewichtsreduktion im Übergang der Wechseljahre mit einem Verlust an Knochensubstanz einhergehen. Auch sollten stark kalorienreduzierende Diäten vermieden werden und solche, die eine komplette Nahrungsmittel-Gruppe auslassen.
  • Vermeiden Sie Stürze: Achten Sie darauf Gefahrenquellen auf Böden, Treppen und Eingängen zu minimieren und beispielsweise auch Halteapparaturen in der Dusche oder der Badewanne anzubringen.


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