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04.01.2008

Kaiserschnitt auf Wunsch - besser erst ab der 40. Schwangerschaftswoche

Babys, die durch einen Kaiserschnitt auf die Welt kommen, haben ein bis zu viermal höheres Risiko für Komplikationen mit ihrer Atmung als solche, die vaginal entbunden werden. Wissenschaftler um Anne Kirkeby Hansen vom dänischen Aarhus University Hospital untersuchten die Daten von Kindern, die von 1998 bis 2006 geboren wurden. Die Studie ist im „British Medical Journal" veröffentlicht. Von diesen 34.458 Babys, die alle zwischen der 37. und 41. Schwangerschaftswoche entbunden wurden, kamen insgesamt 2.687 durch einen geplanten Kaiserschnitt (Sectio caesarea) auf die Welt.

Es zeigte sich, dass diejenigen Kinder, die durch einen Kaiserschnitt entbunden wurden, mit größerer Wahrscheinlichkeit an Problemen mit der Atmung litten. Darunter waren Komplikationen wie akutes Lungenversagen (ARDS) oder eine stark erhöhte Atemfrequenz, die so genannte Tachypnoe. Dieses Risiko war umso größer, je früher die Kinder im Schwangerschafsverlauf auf die Welt geholt wurden. Bei einem Kaiserschnitt in der 37. Schwangerschaftswoche hatten die Babys eine 10-prozentige Wahrscheinlichkeit für Atemprobleme. Das Risiko für vaginal entbundene Kinder zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft lag bei 2,8%. In der 38. Woche lag das Verhältnis bei 5,1% zu 1,7% und in der 39. Woche bei 2,1% zu 1,1 %.

Aufgrund dieser Studienergebnisse empfehlen die Autoren, einen gewünschten Kaiserschnitt möglichst erst nach der 39. Schwangerschaftswoche durchzuführen.



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