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12.11.2007 Schwangerenvorsorge: Test auf HIV-Infektion empfohlen
In Deutschland kommt es - aufgrund der Unkenntnis von einer Infektion der Mutter - immer noch zu 10 bis 20 HIV-Infektionen bei Neugeborenen und Kleinkindern im Jahr. „Diese Erkrankungszahlen könnten auf ein Minimum reduziert werden", meint der Gynäkologe. Zu diesem Zweck hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) beschlossen, dass jeder Frau im Rahmen der Schwangerenvorsorge ein HIV-Test empfohlen werden soll. Seit 1987 ist der HIV-Test bereits Bestandteil der Schwangerenvorsorge, allerdings auf freiwilliger Basis. „Trotz des Anspruchs wird etwa bei der Hälfte aller schwangeren Frauen der Test nicht durchgeführt. Dies soll sich jetzt ändern, indem die Ärzte zu einer Beratung verpflichtet werden, um der Schwangeren die Möglichkeit zu geben, sich für oder gegen einen Test zu entscheiden", sagt Dr. Albring. „Eine routinemäßige Testung der Betroffenen - die grundsätzlich denkbar wäre - wird aus ethischen und rechtlichen Gründen abgelehnt." Im Mutterpass wird die HIV-Beratung dann vermerkt, nicht aber, ob der Test wahrgenommen wurde oder das Ergebnis. Anfang der 90er Jahre lag die Gefahr einer Infektion während der Geburt noch etwa bei 15%. Heutzutage beträgt sie in Deutschland bei entsprechender medizinischer Begleitung nur ungefähr 1%. Auch kann eine Ansteckung des Säuglings während der Geburt vermieden werden, wenn die HIV-positive Mutter in einer geplanten Geburt durch einen Kaiserschnitt entbindet und anschließend auf das Stillen verzichtet. Weitere Informationen zu HIV & AIDS auch unter www.hiv-info.de Weitere Meldungen zum Thema:
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