Frauenärzte im Netz

Aktuelle Meldungen


09.11.2007

Geringeres Aids-Erkrankungsrisiko durch Schwangerschaft

Werden HIV-positive Frauen schwanger, sinkt ihr Risiko, dass ihre Infektion ins Aidsstadium übergeht. Dies ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Als Weiterentwicklung ins Aidsstadium definierten sie das Auftreten einer mit Aids assoziierten Erkrankung bei den Studienteilnehmerinnen. HIV-Patientinnen, die mehrmals schwanger wurden, hatten sogar ein noch geringeres Risiko für eine Weiterentwicklung als diejenigen mit nur einer Schwangerschaft.

Von den 759 Studienteilnehmerinnen wurden 18 % mindestens einmal schwanger. Die HIV-infizierten Mütter hatten nicht nur ein geringeres Risiko, dass sich ihre HIV-Infektion ins Aidsstadium weiterentwickelte, es ging ihnen auch besser als ihren Geschlechtsgenossinnen, die im Beobachtungszeitraum nicht schwanger waren. Insgesamt erhielten 71 % der Teilnehmerinnen antiretrovirale Medikamente. Die Forscher vermuten, dass das Immunsystem der Betroffenen durch die Schwangerschaft gestärkt wird.

Die Wissenschaftler werten dies als beruhigende Erkenntnis für HIV-positive Schwangere. Diese können zuversichtlich hoffen, dass sie nicht so bald nach der Entbindung an Aids erkranken werden. Eine Übertragung des Erregers auf das Ungeborene während der Schwangerschaft kann durch eine antiretrovirale Behandlung in den meisten Fällen vermieden werden.

Quelle: Journal of Infectious Diseases

Mehr Informationen zum Thema HIV und AIDS auch unter http://www.hiv-info.de.



Artikel drucken   Artikel empfehlen

Im Fokus

Rauchfrei Programm: zeitgemäße, erprobte Unterstützung bei Tabakabhängigkeit

Rauchern kann heute eine erfolg- reiche Unter- stützung angeboten werden, langfristig ihren Tabakkonsumen  zu beenden und zufrieden rauchfrei zu leben.

zum Artikel...

Selbstuntersuchung der Brust

Lernen Sie das Gewebe Ihrer Brüste kennen. Nehmen Sie zunächst einfach nur Ihren Körper mit den unterschiedlichen Geweben und Strukturen wahr. Die Animation im Artikel kann Ihnen dabei behilflich sein.

zum Artikel...

Waren Sie 2012 schon bei Ihrem Frauenarzt?

Die jährliche Krebsfrüh- erkennung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Der beste Termin für den Abstrich am Gebärmutterhals ist die Zyklusmitte.

zum Artikel...

Schwangere Frauen gesucht

Die Uni Erfurt und das Robert-Koch-Institut führen eine Studie zu Gesundheitsentscheidungen durch uns suchen Teilnehmerinnen.

zum Artikel...

Forum beantwortet Fragen zur HPV-Impfung

Eltern und Jugendliche können im Internet persönliche Fragen zur HPV-Impfung und auch zum Impfen im Allgemeinen an Experten richten: www.impfenimdialog.de/

zum Artikel...

"Frauenkrankheiten" von A bis Z

Die typischen Frauen- krankheiten betreffen die weiblichen Geschlechtsorgane und hängen meist stark mit dem Hormonhaushalt zusammen ...

zum Artikel...

Vorsorgeuntersuchungen und Krebsfrüherkennung

Obwohl alle Kranken- versicherten Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen haben, wird dieses Angebot in Deutschland erstaunlich wenig wahrgenommen. Dabei sind heute viele Erkrankungen bei rechtzeitiger Diagnose heilbar.

zum Artikel...

Zellauffälligkeiten am Gebärmutterhals

Was bedeutet der Pap-Befund und wie geht es bei Auffälligkeiten beim Abstrich weiter?

zum Artikel...

Sexualität - Das erste Mal

Offene Gespräche und eine gemein- same Vorbereitung sind für ein gelungenes „erstes Mal" wichtig.

zum Artikel...

Pille vergessen - und jetzt?

Wurde die planmäßige Einnahme der Pille versäumt, sollte die fehlende Tablette am besten sofort nachgenommen werden. Ob zusätzlich verhütet werden muss erfahren Sie hier.

zum Artikel...